Anwendung von Natriumcarboxymethylcellulose und Gegenanzeigen

1. Natriumcarboxymethylcellulose direkt mit Wasser zu einem pastösen Klebstoff verrühren und beiseite stellen.

Bei der Herstellung von Natriumcarboxymethylcellulose-Paste wird zunächst eine bestimmte Menge sauberes Wasser in einen Mischbehälter mit Rührwerk gegeben. Anschließend wird die Natriumcarboxymethylcellulose langsam und gleichmäßig eingestreut. Unter ständigem Rühren wird sichergestellt, dass sich die Natriumcarboxymethylcellulose vollständig mit dem Wasser vermischt und aufgelöst hat. Das gleichmäßige Einstreuen und kontinuierliche Rühren verhindert Klumpenbildung und Agglomeration beim Kontakt mit Wasser, was die Auflösungsqualität der Natriumcarboxymethylcellulose beeinträchtigen und die Auflösungsgeschwindigkeit erhöhen würde. Die Rührzeit entspricht nicht der Zeit, die für die vollständige Auflösung der Natriumcarboxymethylcellulose benötigt wird. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Konzepte. Im Allgemeinen ist die Rührzeit deutlich kürzer als die Zeit, die für die vollständige Auflösung der Natriumcarboxymethylcellulose erforderlich ist. Die benötigte Zeit hängt von den jeweiligen Gegebenheiten ab. Die Grundlage für die Bestimmung der Rührzeit ist folgende: Sobald die Natriumcarboxymethylcellulose gleichmäßig in Wasser dispergiert ist und keine größeren Agglomerate mehr vorhanden sind, kann das Rühren eingestellt werden, und die Natriumcarboxymethylcellulose und das Wasser können sich vermischen und infiltrieren. Die Grundlage für die Bestimmung der Zeit, die zum vollständigen Auflösen der Natriumcarboxymethylcellulose benötigt wird, ist folgende:

(1) Natriumcarboxymethylcellulose und Wasser sind vollständig miteinander verbunden, und es gibt keine Fest-Flüssig-Trennung zwischen den beiden.

(2) Die Mischung ist homogen und hat eine ebene, glatte Oberfläche.

(3) Die Farbe der angemischten Paste ist nahezu farblos und transparent, und sie enthält keine körnigen Bestandteile. Vom Einbringen der Natriumcarboxymethylcellulose in den Mischbehälter und dem Vermengen mit Wasser bis zur vollständigen Auflösung der Natriumcarboxymethylcellulose beträgt die benötigte Zeit 10 bis 20 Stunden.

2. Natriumcarboxymethylcellulose mit trockenen Rohstoffen wie beispielsweise weißem Zucker in trockener Form vermischen und anschließend in Wasser auflösen.

Für die Durchführung des Verfahrens werden zunächst Natriumcarboxymethylcellulose, weißer Kristallzucker und weitere trockene Rohstoffe in einem bestimmten Verhältnis in einen Edelstahlmischer gegeben. Der Mischer wird verschlossen, um einen luftdichten Verschluss zu gewährleisten. Anschließend wird der Mischer eingeschaltet und die Natriumcarboxymethylcellulose mit den Rohstoffen gründlich vermischt. Die so entstandene Mischung wird dann langsam und gleichmäßig in den mit Wasser gefüllten Vorratsbehälter gegeben und weiter gerührt. Die weiteren Arbeitsschritte erfolgen analog zur oben beschriebenen ersten Lösungsmethode.

3. Bei der Verwendung von Natriumcarboxymethylcellulose in flüssigen oder pürierten Lebensmitteln ist es am besten, das Mischmaterial zu homogenisieren, um einen feineren Gewebezustand und eine bessere Stabilisierungswirkung zu erzielen.

Der für die Homogenisierung verwendete Druck und die Temperatur sollten entsprechend den Eigenschaften des Materials und den Qualitätsanforderungen des Produkts bestimmt werden.

4. Nach der Zubereitung der Natriumcarboxymethylcellulose in wässriger Lösung sollte diese am besten in Behältern aus Keramik, Glas, Kunststoff, Holz oder anderen Materialien aufbewahrt werden. Metallbehälter, insbesondere solche aus Eisen, Aluminium und Kupfer, sind zur Aufbewahrung ungeeignet.

Bei längerem Kontakt der wässrigen Natriumcarboxymethylcellulose-Lösung mit Metallbehältern kann es leicht zu Zersetzung und Viskositätsabnahme kommen. Bei gleichzeitiger Anwesenheit von Blei, Eisen, Zinn, Silber, Aluminium, Kupfer und bestimmten anderen Metallen in der wässrigen Natriumcarboxymethylcellulose-Lösung tritt eine Ausfällungsreaktion auf, die die Menge und Qualität der Natriumcarboxymethylcellulose in der Lösung verringert. Sofern nicht produktionstechnisch erforderlich, sollten Calcium, Magnesium, Salze und andere Substanzen nicht in die wässrige Natriumcarboxymethylcellulose-Lösung gegeben werden, da deren Viskosität sinkt.

5. Die hergestellte wässrige Natriumcarboxymethylcellulose-Lösung sollte möglichst schnell aufgebraucht werden.

Wird wässrige Natriumcarboxymethylcellulose-Lösung längere Zeit gelagert, beeinträchtigt dies nicht nur die Klebeeigenschaften und die Stabilität der Cellulose, sondern führt auch zu deren Befall durch Mikroorganismen und Schädlinge, wodurch die hygienische Qualität der Rohstoffe gefährdet wird. Einige Verdickungsmittel sind Dextrine und modifizierte Stärken, die durch Stärkehydrolyse gewonnen werden. Sie sind zwar ungiftig und unbedenklich, lassen den Blutzucker jedoch genauso schnell ansteigen wie weißer Zucker und können sogar stärkere Blutzuckerreaktionen hervorrufen. Bei manchen Konsumenten steigt der Blutzucker nach dem Verzehr von zuckerfreiem Joghurt an. Dies ist wahrscheinlich auf die Verdickungsmittel zurückzuführen und nicht auf den natürlichen Laktosegehalt der Milch, da Laktose den Blutzucker nicht so schnell ansteigen lässt. Lesen Sie daher vor dem Kauf zuckerfreier Produkte unbedingt die Zutatenliste und achten Sie auf die Auswirkungen der Verdickungsmittel auf den Blutzuckerspiegel.


Veröffentlichungsdatum: 03.01.2023