Die Hauptbestandteile von Trockenpulvermörtel

Trockenmörtel ist ein Halbfertigmörtel, der im Werk aus Rohstoffen durch präzise Dosierung und gleichmäßige Mischung hergestellt wird. Er kann auf der Baustelle durch Zugabe von Wasser und Umrühren verarbeitet werden. Aufgrund seiner Vielfalt findet Trockenmörtel weite Verbreitung. Eine seiner wichtigsten Eigenschaften ist, dass seine dünne Schicht sowohl bindet als auch dekorativ wirkt, schützt und dämpft. Beispiele für Mörtel mit primärer Bindefunktion sind Mauermörtel, Wand- und Bodenfliesenmörtel, Fugenmörtel und Ankermörtel. Dekorativ wirken verschiedene Putzmörtel, Spachtelmassen für Innen- und Außenwände sowie farbige Dekormörtel. Zum Schutz werden unter anderem wasserdichter Mörtel, verschiedene korrosionsbeständige Mörtel, selbstnivellierender Mörtel, verschleißfester Mörtel, Wärmedämmmörtel, Schalldämmmörtel, Reparaturmörtel, Schimmelmörtel und Abschirmmörtel eingesetzt. Daher ist seine Zusammensetzung relativ komplex und besteht in der Regel aus Bindemittel, Füllstoffen, mineralischen Zusatzstoffen, Pigmenten, Zusatzmitteln und weiteren Materialien.

1. Bindemittel
Gängige Bindemittel für Trockenmörtel sind: Portlandzement, Normalzement, Tonerdezement, Kalziumsilikatzement, Naturgips, Kalk, Silicastaub und Mischungen dieser Stoffe. Portlandzement (meist Typ I) oder Portlandweißzement dienen als Hauptbindemittel. Für Bodenmörtel werden häufig Spezialzemente benötigt. Der Bindemittelanteil beträgt 20–40 % der Produktqualität des Trockenmörtels.

2. Füllstoff
Die Hauptfüllstoffe für Trockenmörtel sind: gelber Sand, Quarzsand, Kalkstein, Dolomit, Blähperlit usw. Diese Füllstoffe werden zerkleinert, getrocknet und anschließend in drei Korngrößen gesiebt: grob, mittel und fein. Die Korngröße beträgt für groben Füllstoff 4–2 mm, für mittleren Füllstoff 2–0,1 mm und für feinen Füllstoff unter 0,1 mm. Für Produkte mit sehr kleiner Korngröße sollten feines Gesteinsmehl und sortierter Kalkstein als Zuschlagstoffe verwendet werden. Für herkömmlichen Trockenmörtel kann neben zerkleinertem Kalkstein auch getrockneter und gesiebter Sand als Zuschlagstoff verwendet werden. Ist der Sand von ausreichender Qualität für die Verwendung in hochfestem Konstruktionsbeton, muss er die Anforderungen für die Herstellung von Trockenmischungen erfüllen. Der Schlüssel zur Herstellung von Trockenmörtel mit zuverlässiger Qualität liegt in der Beherrschung der Korngröße der Rohstoffe und der Genauigkeit des Dosierungsverhältnisses. Dies wird in der automatisierten Produktionslinie für Trockenmörtel erreicht.

3. Mineralische Beimischungen
Die mineralischen Zusatzstoffe für Trockenpulvermörtel bestehen hauptsächlich aus industriellen Nebenprodukten, Industrieabfällen und einigen natürlichen Erzen wie Schlacke, Flugasche, Vulkanasche, feinem Siliciumdioxidpulver usw. Die chemische Zusammensetzung dieser Zusatzstoffe besteht hauptsächlich aus siliciumhaltigem Calciumoxid. Aluminiumhydrochlorid zeichnet sich durch hohe Aktivität und hydraulische Härte aus.

4. Beimischung
Die Zusatzmittel sind das entscheidende Element des Trockenpulvermörtels. Art und Menge der Zusatzmittel sowie deren Verträglichkeit beeinflussen die Qualität und Leistungsfähigkeit des Mörtels. Um die Verarbeitbarkeit und Kohäsion zu verbessern, die Rissbeständigkeit zu erhöhen, die Durchlässigkeit zu verringern und das Ausbluten und Entmischen des Mörtels zu verhindern, werden Zusatzmittel eingesetzt, um die Bauleistung zu steigern und die Produktionskosten zu senken. Beispiele für solche Zusatzmittel sind Polymergummipulver, Holzfasern, Hydroxymethylcelluloseether, Hydroxypropylmethylcellulose, modifizierte Polypropylenfasern, PVA-Fasern und verschiedene Wasserreduktionsmittel.


Veröffentlichungsdatum: 26. April 2024