Die Rolle vonHPMCin nassem Mörtel
Nassmörtel: Ein Nassmörtel besteht aus Zement, Feinzuschlagstoffen, Zusatzmitteln und Wasser. Er wird nach den Eigenschaften der einzelnen Komponenten in einem bestimmten Verhältnis an der Mischanlage abgemessen, gemischt, mit einem LKW zum Einsatzort transportiert, in einen dafür vorgesehenen Lagerbehälter gefüllt und zum festgelegten Zeitpunkt verwendet.
Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) wird als Wasserrückhaltemittel in Zementmörtel und als Verzögerer beim Pumpen von Mörtel eingesetzt. In Gips dient HPMC als Bindemittel zur Verbesserung der Verarbeitung und Verlängerung der Verarbeitungszeit. Die Wasserrückhaltung von HPMC verhindert ein zu schnelles Aushärten des Mörtels und damit ein zu starkes Reißen und eine erhöhte Festigkeit. Die Wasserrückhaltung ist eine wichtige Eigenschaft von HPMC und spielt daher für viele Nassmörtelhersteller eine entscheidende Rolle. Faktoren, die die Wasserrückhaltung von Nassmörtel beeinflussen, sind die Menge des zugesetzten HPMC, dessen Viskosität, die Partikelgröße und die Umgebungstemperatur.
Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) spielt in Nassmörtel eine zentrale Rolle in dreierlei Hinsicht: Erstens durch ihr ausgezeichnetes Wasserrückhaltevermögen, zweitens durch ihren Einfluss auf die Konsistenz und Thixotropie des Nassmörtels und drittens durch ihre Wechselwirkung mit dem Zement. Die Wasserretention von Celluloseether hängt von der Wasseraufnahme des Untergrunds, der Mörtelzusammensetzung, der Mörtelschichtdicke, dem Wasserbedarf des Mörtels und der Abbindezeit ab. Je höher die Transparenz der Hydroxypropylmethylcellulose, desto besser die Wasserretention.
Die Wasserretention von Nassmörtel wird unter anderem durch die Viskosität des Celluloseethers, die Zugabemenge, die Partikelgröße und die Temperatur beeinflusst. Je höher die Viskosität des Celluloseethers, desto besser die Wasserretention. Die Viskosität ist ein wichtiger Parameter für die Leistungsfähigkeit von HPMC. Bei ein und demselben Produkt können die Ergebnisse je nach Messmethode stark variieren, teilweise sogar um den Faktor zwei. Daher muss der Viskositätsvergleich unter denselben Testbedingungen (Temperatur, Rotor usw.) durchgeführt werden.
Generell gilt: Je höher die Viskosität, desto besser die Wasserretention. Allerdings korreliert eine höhere Viskosität mit einem höheren Molekulargewicht des HPMC und dessen geringerer Löslichkeit, was sich negativ auf die Festigkeit und die Verarbeitungseigenschaften des Mörtels auswirkt. Zwar verstärkt eine höhere Viskosität die Verdickung des Mörtels, jedoch besteht kein direkter Zusammenhang. Höhere Viskosität führt zu klebrigerem Nassmörtel, besseren Verarbeitungseigenschaften, zähflüssiger Spachtelbarkeit und hoher Haftung auf dem Untergrund. Die Verbesserung der Strukturfestigkeit des Nassmörtels selbst wird dadurch jedoch nicht erreicht. Auch die Antihaftwirkung ist nicht deutlich. Im Gegensatz dazu zeigen einige modifizierte Hydroxypropylmethylcellulose-Mischungen mit mittlerer und niedriger Viskosität eine ausgezeichnete Verbesserung der Strukturfestigkeit von Nassmörtel.
Je größer der Anteil an Celluloseether-PMC-Nassmörtel ist, desto besser ist die Wasserretention; je höher die Viskosität, desto besser die Wasserretention. Auch die Feinheit ist ein wichtiges Leistungsmerkmal von Hydroxypropylmethylcellulose.
Die Feinheit der Hydroxypropylmethylcellulose beeinflusst auch deren Wasserbindungsvermögen. Unter normalen Bedingungen gilt: Bei gleicher Viskosität und unterschiedlicher Feinheit der Hydroxypropylmethylcellulose ist bei gleicher Zugabemenge eine geringere Feinheit der Moleküle für ein besseres Wasserbindungsvermögen verantwortlich.
In Nassmörtel, die Zugabe von CelluloseetherHPMCist zwar sehr gering, kann aber die Eigenschaften von Nassmörtel deutlich verbessern und ist der wichtigste Zusatzstoff, der die Eigenschaften des Mörtels maßgeblich beeinflusst. Die Eigenschaften von Nassmörtel hängen stark von der richtigen Auswahl von Hydroxypropylmethylcellulose ab.
Veröffentlichungsdatum: 28. April 2024