Mehrere Faktoren, die die Viskosität von Hydroxypropylmethylcellulose beeinflussen

Durch die Zugabe von Hydroxypropylmethylcellulose zu zementgebundenen Baustoffen kann sich diese verdicken. Die Menge an Hydroxypropylmethylcellulose bestimmt den Wasserbedarf der zementgebundenen Baustoffe und beeinflusst somit die Mörtelmenge.

 

Mehrere Faktoren beeinflussen die Viskosität von Hydroxypropylmethylcellulose:

1. Je höher der Polymerisationsgrad des Celluloseethers ist, desto größer ist sein Molekulargewicht und desto höher ist die Viskosität der wässrigen Lösung.

2. Je höher die Zufuhr (oder Konzentration) von Celluloseether ist, desto höher ist die Viskosität seiner wässrigen Lösung. Es ist jedoch notwendig, bei der Anwendung auf die Wahl der geeigneten Zufuhr zu achten, um eine übermäßige Zufuhr zu vermeiden, die die Eigenschaften von Mörtel und Beton beeinträchtigt.

3. Wie bei den meisten Flüssigkeiten nimmt die Viskosität der Celluloseetherlösung mit steigender Temperatur ab, und je höher die Konzentration des Celluloseethers ist, desto größer ist der Einfluss der Temperatur.

4. Hydroxypropylmethylcellulose-Lösung ist üblicherweise pseudoplastisch und weist strukturviskoses Verhalten auf. Je höher die Schergeschwindigkeit während des Tests ist, desto geringer ist die Viskosität.

Daher verringert sich die Kohäsion des Mörtels aufgrund der äußeren Krafteinwirkung, was für die Abschabung des Mörtels von Vorteil ist und gleichzeitig eine gute Verarbeitbarkeit und Kohäsion des Mörtels zur Folge hat.

Die Hydroxypropylmethylcellulose-Lösung zeigt bei sehr niedriger Konzentration und geringer Viskosität newtonsche Fließeigenschaften. Mit steigender Konzentration nimmt das Fließverhalten allmählich pseudoplastisch zu, wobei die Pseudoplastizität mit zunehmender Konzentration deutlicher wird.


Veröffentlichungsdatum: 28. Januar 2023