Hydroxyethylcellulose in Dispersionsfarbe

Anwendungsmethode von Hydroxyethylcellulose in Latexfarbe

1. HydroxyethylcelluloseBei der Herstellung von Brei-ähnlichen Lösungen ist es wichtig zu beachten, dass Hydroxyethylcellulose in organischen Lösungsmitteln schwer löslich ist. Daher können einige organische Lösungsmittel verwendet werden, um den Brei anzureichern. Eiswasser ist ebenfalls ein schlechtes Lösungsmittel und wird daher oft zusammen mit organischen Flüssigkeiten verwendet. Die breiartige Hydroxyethylcellulose kann direkt in Emulsionsfarbe eingerührt werden. Sie ist bereits in Breiform gesättigt. Nach Zugabe zur Farbe löst sie sich schnell auf und dickt ein. Rühren Sie so lange, bis die Hydroxyethylcellulose vollständig dispergiert und gelöst ist. Ein typischer Brei wird hergestellt, indem sechs Teile organisches Lösungsmittel oder Eiswasser mit einem Teil Hydroxyethylcellulose vermischt werden. Nach etwa 5–30 Minuten hydrolysiert die Hydroxyethylcellulose und steigt sichtbar auf. (Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit in diesem Wasser zu hoch, um den Brei herzustellen.)

2. Hydroxyethylcellulose direkt zum gemahlenen Pigment geben: Diese Methode ist einfach und zeitsparend. Die detaillierte Vorgehensweise ist wie folgt:

(1) Geben Sie geeignetes reines Wasser in den Behälter mit hohem Rührwerksanteil (im Allgemeinen werden zu diesem Zeitpunkt filmbildende Additive und Netzmittel hinzugefügt).

(2) Beginnen Sie bei niedriger Geschwindigkeit zu rühren, ohne anzuhalten, und geben Sie die Hydroxyethylcellulose langsam und gleichmäßig hinzu.

(3) Weiter rühren, bis alle Partikel gleichmäßig verteilt und durchtränkt sind.

(4) Schimmelhemmer hinzufügen und pH-Wert anpassen

(5) Rühren Sie, bis sich die gesamte Hydroxyethylcellulose vollständig gelöst hat (die Viskosität der Lösung nimmt dabei deutlich zu), geben Sie dann die anderen Bestandteile der Rezeptur hinzu und verreiben Sie die Mischung, bis sie zu Farbe wird.

3. Hydroxyethylcellulose mit Mutterlauge: Bei dieser Methode wird zunächst eine höher konzentrierte Mutterlauge verwendet, der anschließend Latexfarbe zugegeben wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in ihrer größeren Flexibilität; fertige Lackprodukte können direkt damit behandelt werden. Eine geeignete Lagerung ist jedoch erforderlich. Die Schritte und Vorgehensweisen entsprechen den Schritten (1) bis (4) in Methode 2, mit der Ausnahme, dass kein Hochleistungsrührwerk benötigt wird. Es genügen Rührwerke mit ausreichender Leistung, um die Hydroxyethylfasern gleichmäßig in der Lösung zu dispergieren. Rühren Sie so lange, bis sich die Hydroxyethylcellulose vollständig zu einer dickflüssigen Lösung aufgelöst hat. Wichtig: Das Anti-Schimmel-Mittel muss der Lackmutterlauge so schnell wie möglich zugesetzt werden.

4 Punkte, die bei der Ausrüstung mit Hydroxyethylcellulose-Mutterlauge beachtet werden müssen

Da es sich bei Hydroxyethylcellulose um ein behandeltes Granulatpulver handelt, ist es unter Beachtung der folgenden Vorsichtsmaßnahmen leicht zu handhaben und in Wasser aufzulösen.

(1) Vor und nach der Zugabe von Hydroxyethylcellulose muss ständig gerührt werden, bis die Lösung vollständig transparent und klar ist.

(2) Die Hydroxyethylcellulose muss langsam in den Rührbehälter gesiebt werden. Sie darf nicht in großen Mengen oder direkt in den Rührbehälter gegeben werden.

(3) Die Löslichkeit von Hydroxyethylcellulose hängt offensichtlich von der Wassertemperatur und dem pH-Wert des Wassers ab, daher sollte ihr besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

(4) Geben Sie keine basischen Substanzen zur Mischung, bevor das Hydroxyethylcellulose-Pulver in Wasser eingeweicht wurde. Eine Erhöhung des pH-Werts nach dem Einweichen fördert das Auflösen.

(5) Nach Möglichkeit frühzeitig einen Schimmelpilzhemmer hinzufügen.

(6) Bei Verwendung von hochviskoser Hydroxyethylcellulose sollte die Konzentration der Mutterlauge nicht höher als 2,5-3 Gew.-% sein, da die Mutterlauge sonst schwer zu handhaben ist.

Faktoren, die die Viskosität von Latexfarbe beeinflussen:

(1) Aufgrund übermäßigen Rührens und übermäßiger Feuchtigkeit beim Dispergieren.

(2) die Menge anderer natürlicher Verdickungsmittel in der Farbrezeptur und das Mengenverhältnis mitHydroxyethylcellulose.)

(3) Die Menge an Oberflächenaktivator und Wasser in der Farbrezeptur ist konstant.

(4 bei der Synthese von Latex, Restkatalysatoroxidgehalt der Zahl.

Mikrobielle Erosion des Verdickungsmittels.

6. Bei der Herstellung von Farbe ist die Reihenfolge der Zugabe des Verdickungsmittels angemessen.

Je mehr Restluftblasen sich in der Farbe befinden, desto höher ist die Viskosität.


Veröffentlichungsdatum: 25. April 2024