HPMC wird in Wandspachtelmasse verwendet

1. Was sind die wichtigsten technischen Kennwerte von Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC)?

HPMC zeichnet sich durch seinen Hydroxypropylgehalt und seine Viskosität aus – diese beiden Indikatoren sind für die meisten Anwender von besonderem Interesse. Ein hoher Hydroxypropylgehalt führt im Allgemeinen zu einer besseren Wasserretention. Je höher die Viskosität, desto besser die relative (und nicht absolute) Wasserretention, und desto besser eignet sich HPMC für Zementmörtel.

2. Was ist die Hauptfunktion der Anwendung von HPMC in Wandspachtelmasse?

In der Wandspachtelmasse hat HPMC drei Funktionen: Verdickung, Wasserrückhaltung und Konstruktion.

Verdickung: Zellulose kann verdickt werden, um die Lösung zu suspendieren und gleichmäßig zu halten sowie ein Absacken zu verhindern. Wasserspeicherung: Sie sorgt für langsames Trocknen der Wandspachtelmasse und unterstützt die Reaktion des grauen Kalziums unter Wassereinwirkung. Verarbeitung: Zellulose hat eine schmierende Wirkung und verbessert so die Verarbeitbarkeit der Wandspachtelmasse.

3. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Abtropfen der Wandspachtelmasse und HPMC?

Das Abtropfen der Wandspachtelmasse hängt hauptsächlich mit der Qualität des Aschenkalks zusammen, nicht jedoch mit HPMC. Ein ungünstiger Kalziumgehalt im Aschenkalk und ein ungünstiges Verhältnis von CaO zu Ca(OH)₂ im Aschenkalk führen zu Pulververlusten. Sollte HPMC eine Rolle spielen, so ist dessen geringe Wasserbindungskapazität ebenfalls für Pulververluste verantwortlich.

4. Wie hoch ist der Anteil an Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) in Wandkitt?

Die in der Praxis verwendete Menge an HPMC variiert je nach Klima, Temperatur, lokaler Asche-Kalzium-Qualität, Zusammensetzung der Wandspachtelmasse und den Qualitätsanforderungen der Kunden. Im Allgemeinen liegt sie zwischen 4 und 5 kg. Beispielsweise werden in Peking meist 5 kg Wandspachtelmasse verwendet; in Guizhou im Sommer meist 5 kg und im Winter 4,5 kg; in Yunnan ist die Menge vergleichsweise gering, üblicherweise 3 bis 4 kg usw.

5. Welche Viskosität sollte Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) aufweisen?

Wandspachtelmasse hat üblicherweise eine Viskosität von 100.000, Mörtel hingegen stellt höhere Anforderungen und benötigt für die Verarbeitung eine Viskosität von 150.000. Die wichtigste Funktion von HPMC ist die Wasserrückhaltung, gefolgt von der Verdickung. Bei Wandspachtelmasse ist eine niedrigere Viskosität (70.000–80.000) ausreichend, solange die Wasserrückhaltung gut ist. Eine höhere Viskosität ist natürlich auch möglich, führt aber zu einer besseren relativen Wasserrückhaltung. Oberhalb von 100.000 hat die Viskosität keinen Einfluss mehr auf die Wasserrückhaltung.

6. Wie wählt man die richtige Hydroxypropylmethylcellulose (HPMC) für verschiedene Zwecke aus?

Anwendung von Wandspachtelmasse: Die Anforderungen sind geringer, eine Viskosität von 100.000 ist ausreichend; wichtig ist eine gute Wasserspeicherung. Anwendung von Mörtel: Höhere Anforderungen, hohe Viskosität, besser als 150.000. Anwendung von Klebstoff: schnelllösliche Produkte mit hoher Viskosität.

7. Was verursacht bei der Anwendung von HPMC in Wandspachtelmasse die Blasenbildung?

HPMC erfüllt drei Funktionen in der Wandspachtelmasse: Verdickung, Wasserspeicherung und Strukturierung. Es darf keine Reaktion eingehen. Ursachen für Blasenbildung:

(1) Es wird zu viel Wasser eingefüllt.

(2) Die unterste Schicht ist nicht trocken, und es wird eine weitere Schicht darauf abgeschabt, die ebenfalls leicht aufschäumt.


Veröffentlichungsdatum: 07.01.2022