Wandspachtelmasse ist ein wesentlicher Bestandteil des Malerprozesses. Sie besteht aus einer Mischung aus Bindemitteln, Füllstoffen, Pigmenten und Additiven, die der Oberfläche eine glatte Oberfläche verleihen. Beim Anbringen der Wandspachtelmasse können jedoch häufig Probleme auftreten, wie z. B. Entgraten und Blasenbildung. Entgraten bezeichnet das Entfernen von überschüssigem Material, während Blasenbildung die Bildung kleiner Lufteinschlüsse auf der Oberfläche beschreibt. Beide Probleme können das endgültige Erscheinungsbild der gestrichenen Wände beeinträchtigen. Es gibt jedoch eine Lösung: die Verwendung von HPMC in der Wandspachtelmasse.
HPMC steht für Hydroxypropylmethylcellulose. Es handelt sich um eine in verschiedenen Branchen, darunter auch im Bauwesen, weit verbreitete Verbindung. HPMC ist ein idealer Zusatzstoff für Wandspachtelmassen, da es die Verarbeitbarkeit, Kohäsion und Festigkeit der Mischung verbessert. Ein wesentlicher Vorteil von HPMC ist die Reduzierung von Graten und Blasenbildung. Im Folgenden wird erläutert, wie HPMC dazu beitragen kann, diese Probleme zu vermeiden:
Entgraten
Das Entgraten ist ein häufiges Problem beim Auftragen von Wandspachtelmasse. Es tritt auf, wenn überschüssiges Material auf der Oberfläche vorhanden ist, das entfernt werden muss. Dies kann zu unebenen Oberflächen und ungleichmäßigem Farbauftrag beim Streichen von Wänden führen. HPMC kann der Wandspachtelmasse beigemischt werden, um das Auftreten von Graten zu verhindern.
HPMC wirkt in Wandspachtelmasse als Verzögerer und verlängert die Trocknungszeit. Dadurch hat die Spachtelmasse ausreichend Zeit, sich auf der Oberfläche abzusetzen, ohne dass sich überschüssiges Material bildet. Mit HPMC kann die Spachtelmasse in einer einzigen Schicht ohne erneutes Auftragen aufgetragen werden.
HPMC erhöht zudem die Gesamtviskosität der Wandspachtelmasse. Dadurch wird die Masse stabiler und neigt weniger zum Entmischen oder Verklumpen. Folglich lässt sich die Wandspachtelmasse leichter verarbeiten und verteilen, wodurch der Entgratungsaufwand reduziert wird.
blubbernd
Blasenbildung ist ein weiteres häufiges Problem beim Verspachteln von Wänden. Sie entsteht, wenn sich beim Trocknen der Spachtelmasse kleine Lufteinschlüsse an der Oberfläche bilden. Diese Lufteinschlüsse können zu unebenen Oberflächen führen und das Endergebnis nach dem Anstrich beeinträchtigen. HPMC kann die Bildung dieser Blasen verhindern.
HPMC dient in Wandspachtelmasse als Filmbildner. Beim Trocknen der Spachtelmasse bildet es einen dünnen Film auf deren Oberfläche. Dieser Film wirkt als Barriere und verhindert, dass Feuchtigkeit tiefer in die Wandspachtelmasse eindringt und Lufteinschlüsse entstehen.
Darüber hinaus erhöht HPMC die Haftfestigkeit der Wandspachtelmasse an der Oberfläche. Dadurch haftet die Spachtelmasse besser und die Bildung von Lufteinschlüssen oder Spalten zwischen Spachtelmasse und Oberfläche wird reduziert. Mit HPMC bildet die Wandspachtelmasse eine stärkere Verbindung mit der Oberfläche und verhindert so Blasenbildung.
abschließend
Wandspachtelmasse ist ein wichtiger Bestandteil des Malerprozesses und erfordert eine glatte Oberfläche. Grate und Blasenbildung können das Endergebnis des Anstrichs beeinträchtigen. Die Verwendung von HPMC als Zusatzstoff in der Wandspachtelmasse kann diese Probleme jedoch vermeiden. HPMC wirkt als Verzögerer, erhöht die Viskosität der Mischung und verhindert die Bildung von überschüssigem Material an der Oberfläche. Gleichzeitig sorgt es für eine stärkere Haftung zwischen Wandspachtelmasse und Untergrund und beugt so der Bildung von Lufteinschlüssen und Blasen vor. Durch die Verwendung von HPMC in der Wandspachtelmasse wird ein glattes, gleichmäßiges und perfektes Endergebnis erzielt.
Veröffentlichungsdatum: 05.08.2023