Stärkeäther im Mörtel

Stärkeäther verdickt den Mörtel, erhöht die Standfestigkeit und verbessert die Rheologie des Mörtels.

Beispielsweise ist bei der Herstellung von Fliesenkleber, Spachtelmasse und Putzmörtel, insbesondere jetzt, wo maschinelles Spritzen eine hohe Fließfähigkeit erfordert, dies besonders wichtig bei Gipsmörtel (maschinell gespritzter Putz erfordert eine hohe Fließfähigkeit, verursacht aber ein starkes Absacken; Stärkeether kann diesen Mangel ausgleichen).

Fließfähigkeit und Standfestigkeit stehen oft im Widerspruch zueinander, da eine erhöhte Fließfähigkeit die Standfestigkeit verringert. Mörtel mit rheologischen Eigenschaften kann diesen Widerspruch auflösen: Unter Einwirkung einer äußeren Kraft sinkt die Viskosität, was die Verarbeitbarkeit und Pumpfähigkeit verbessert; nach Wegfall der äußeren Kraft steigt die Viskosität wieder an und erhöht die Standfestigkeit.

Angesichts des aktuellen Trends zu immer größeren Fliesenflächen kann die Zugabe von Stärkeether die Rutschfestigkeit des Fliesenklebers verbessern.

2) Öffnungszeiten verlängern

Für Fliesenkleber erfüllt es die Anforderungen an spezielle Fliesenkleber mit verlängerter Offenzeit (Klasse E, Verlängerung von 20 Minuten auf 30 Minuten, um 0,5 MPa zu erreichen).

a. Verbesserung der Oberflächenleistung

Stärkeether glättet die Oberfläche von Gips- und Zementmörtel, erleichtert die Verarbeitung und erzielt eine gute dekorative Wirkung. Er ist besonders wichtig für Gipsmörtel und dünnschichtige Dekormörtel wie Spachtelmasse.

b. Wirkungsmechanismus von Stärkeether

Löst man Stärkeether in Wasser, verteilt er sich gleichmäßig im Zementmörtel. Da die Stärkeethermoleküle eine Netzwerkstruktur aufweisen und negativ geladen sind, adsorbieren sie positiv geladene Zementpartikel. Diese können als Übergangsbrücken zwischen den Zementpartikeln fungieren, wodurch die Fließgrenze der Zementsuspension erhöht und somit deren Stabilität und Rutschfestigkeit verbessert werden.


Veröffentlichungsdatum: 26. April 2024