Hydroxypropylmethylcellulose weist eine gute Kompatibilität auf.

Hydroxypropylmethylcellulose wird aus hochreiner Baumwollcellulose durch spezielle Veretherung unter alkalischen Bedingungen hergestellt. Der gesamte Prozess erfolgt vollautomatisch. Sie ist unlöslich in Ether, Aceton und absolutem Ethanol und quillt in kaltem Wasser zu einer klaren oder leicht trüben kolloidalen Lösung auf. Die wässrige Lösung zeichnet sich durch Oberflächenaktivität, hohe Transparenz und Stabilität aus. Sie kann als Klebstoff für Fliesen, Marmor, Kunststoffdekorationen und zur Verstärkung von Beton verwendet werden und reduziert zudem den Zementanteil. Die wasserbindenden Eigenschaften der Hydroxypropylmethylfaser verhindern Risse in der Paste durch zu schnelles Trocknen nach dem Auftragen und erhöhen die Festigkeit nach dem Aushärten.

Mit sinkendem Methoxylgehalt steigt der Gelpunkt, die Wasserlöslichkeit sinkt und die Oberflächenaktivität nimmt ab. Das Produkt zeichnet sich zudem durch Verdickungsmittel, Salzbeständigkeit, geringen Aschegehalt, pH-Stabilität, Wasserretention, Dimensionsstabilität, ausgezeichnete Filmbildung sowie breite Enzymresistenz, Dispergierbarkeit und Kohäsion aus.

Es wird in der Farbenindustrie als Verdickungsmittel, Dispergiermittel und Stabilisator eingesetzt und ist gut mit Wasser und organischen Lösungsmitteln verträglich. Auch in der Druckfarbenindustrie findet es als Verdickungsmittel, Dispergiermittel und Stabilisator Anwendung und ist gut mit Wasser und organischen Lösungsmitteln verträglich. Dieses Produkt wird zudem in der Leder-, Papier-, Obst- und Gemüsekonservierungs- sowie Textilindustrie weit verbreitet eingesetzt.


Veröffentlichungsdatum: 30. März 2023