Hydroxyethylcellulose und Ethylcellulose sind zwei verschiedene Substanzen. Sie weisen folgende Eigenschaften auf.
Hydroxyethylcellulose
Als nichtionisches Tensid besitzt es neben Verdickungs-, Suspendierungs-, Bindungs-, Flotations-, Filmbildungs-, Dispergier-, Wasserbindungs- und Schutzkolloiden auch folgende Eigenschaften:
1. HEC ist in heißem oder kaltem Wasser löslich und fällt bei hohen Temperaturen oder Siedepunkten nicht aus, sodass es einen breiten Bereich an Löslichkeits- und Viskositätseigenschaften aufweist und keine thermische Gelierung aufweist;
2. Das nichtionische Mittel selbst kann mit einer Vielzahl anderer wasserlöslicher Polymere, Tenside und Salze koexistieren und ist ein ausgezeichnetes kolloidales Verdickungsmittel für hochkonzentrierte Elektrolytlösungen;
3. Die Wasserrückhaltekapazität ist doppelt so hoch wie die von Methylcellulose, und es bietet eine bessere Durchflussregulierung;
4. Im Vergleich zu den bekannten Methylcellulose und Hydroxypropylmethylcellulose ist die Dispergierfähigkeit von HEC am schlechtesten, die Schutzkolloidfähigkeit hingegen am stärksten.
Ethylcellulose
Es handelt sich um einen nichtionischen Celluloseether, der in Wasser unlöslich, aber in organischen Lösungsmitteln löslich ist. Er weist folgende Eigenschaften auf:
1. Nicht leicht zu entzünden.
2. Gute thermische Stabilität und ausgezeichnete Thermoplastizität.
3. Keine Verfärbung durch Sonnenlicht.
4. Gute Flexibilität.
5. Gute dielektrische Eigenschaften.
6. Es besitzt eine ausgezeichnete Alkalibeständigkeit und eine Beständigkeit gegen schwache Säuren.
7. Gute Anti-Aging-Wirkung.
8. Gute Beständigkeit gegen Salz, Kälte und Feuchtigkeitsaufnahme.
9. Chemikalienbeständig, Langzeitlagerung ohne Qualitätsverlust.
10. Kompatibel mit vielen Harzen und gute Verträglichkeit mit allen Weichmachern.
11. Unter stark alkalischen Bedingungen und Hitzeeinwirkung kann es leicht zu Farbveränderungen kommen.
Veröffentlichungsdatum: 01.11.2022